Bewegender Gedenkgottesdienst
30.05.2026
Zahlreiche Angehörige folgten in der vergangenen Woche der Einladung der Diakonie Sozialstation Kehl-Hanauerland zu einem Gedenkgottesdienst in der Kreuzkirche in Kork. Gemeinsam gedachten sie der Menschen, die in den letzten Jahren von der Diakonie Sozialstation begleitet wurden und im vergangenen Jahr verstorben sind.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Erinnern an die 130 Verstorbenen. Nacheinander wurden ihre Namen verlesen. Für jede und jeden Einzelnen wurde eine Kerze entzündet. Die vielen Lichter machten sichtbar, wie viele Lebensgeschichten mit der Arbeit der Diakonie Sozialstation verbunden sind. Pfarrerin Henriette Gilbert brachte die Bedeutung dieses Moments in ihrer Rede auf den Punkt: „Jede Kerze – ein gelebtes Leben.“
Neben dem Verlesen der Namen bot der Gottesdienst Raum für Stille, Gebet und gemeinsames Erinnern. Viele Angehörige nutzten die Gelegenheit, innezuhalten und ihrer verstorbenen Familienmitglieder zu gedenken. Die feierliche Atmosphäre und die Gemeinschaft mit anderen Betroffenen spendeten Trost und stärkten das Gefühl, mit der Trauer nicht allein zu sein.
Die Verantwortlichen der Diakonie Sozialstation Kehl-Hanauerland zeigten sich dankbar über die große Resonanz. „Der Gedenkgottesdienst hat deutlich gemacht, wie wichtig Orte des gemeinsamen Erinnerns und der Begegnung sind“, so Einrichtungsleitung, Sabine Steinbrecher.



